20.03.17

Was du über Küchenmesser wissen solltest und was Kropf und Bart damit zu tun hat


In einem Zeitungsartikel wurde über Küchenmesser gefachsimpelt. Jetzt werdet ihr euch fragen: was gibt es über Messer zu schreiben? Wenn man bedenkt, wie oft man ein Messer in der Hand hat, sollte man einiges wissen, entweder um das, das man besitzt gut zu behandeln, oder sich doch ein neues zu kaufen, weil man auf dem alten "reiten kann".
Ein gutes Messer ist aus einem Stück geschmiedet und hat immer einen Kropf und manchmal einen Bart. Beide sitzen in der Mitte des Messers. Der Kropf gewährleistet eine optimale Balance des Messers, so liegt es richtig gut in der Hand. Der darunter liegende Bart verhindert ein Abrutschen der Hand in die Klinge.

Ein stumpfes Messer ist sicher gefährlicher als ein scharfes. Bei harte Zutaten kann ein stumpfes Messer nicht ansetzen, man rutscht ab und eure Finger sind in Gefahr.

Hier einige Tipps, damit die Schärfe eurer Küchenmesser garantiert ist:
  1. Messer sollte man nie mit anderen Küchenutensilien in dieselbe Schublade stecken, denn diese könnten die Schneide beschädigen. Die 3 besten Methoden ein Messer aufzubewahren sind:

    Ein Messerblock, meistens aus Holz oder Kunststoff, wo jedes Messer seinen Platz hat.

    Eine Magnetleiste, welche an die Wand geschraubt wird und an der die Messer einzeln haften.

    Einen Einsatz in der Schublade. Auch hier hat jedes Messer seinen Platz und reiben sich nicht gegenseitig die Schneide ab.
  2. Das Küchenmesser kommt nie in die Spülmaschine, denn hier herrschen dieselben Bedingungen, wie in einer Schublade. Küchenutensilien, welche mit der Klinge in Kontakt kommen, nehmen dem Messer die Schneide. Mehr noch ist der Griff nicht für die Spülmaschine geeignet, aus jedem Material: Holz springt, Kunststoff wird spröde.
    Das Messer wird unter heißem Wasserstrahl mit einem Lappen gereinigt und wird trocken an seinen Platz verräumt. Die Aussage, Messer dürfe man nicht mit heißem Wasser spülen, da dies dem Messer die Schneide nähmen, entlockt uns immer ein Schmunzeln, denn ein Messer wird bei 1050° C gehärtet, wie soll dann Wasser vom Wasserhahn einem Messer etwas anhaben.
  3. Wichtig ist auch ein regelmäßiges Wetzen mit einem Wetzstahl oder einem Messerschärfer. Dabei wird die Messerschneide wieder aufgerichtet, nicht zu verwechseln mit Messer schleifen, wo Material abgetragen wird. Das Wetzen sollte vor oder nach jedem Gebrauch ausgeübt werden.
  4. Ein Messer ist kein Dosenöffner oder Schraubenzieher. Ganz davon abgesehen kann man sich verletzen, aber auch das Messer schwer beschädigen.
  5. Messer schleifen erledigt meistens das Fachgeschäft. Auch wir haben einen Schleifservice.

Kommentare:

  1. Gute Messer sind wirklich wichtig, ich habe ein Lieblingsmesser (übrigens mal direkt dort im Haus gekauft, wo Deins ursprünglich auch her kommt) und verwende das am liebsten. Geschärft wird es beim Schärfdienst meiner Wahl, da bringe ich die Messer ab und zu hin und freue mich dann, dass sie wieder wie neu sind.

    Kürzlich war meins entführt, und prompt habe ich mich mit einem kleineren geschnitten. Trotz kleiner Hände schneide ich am besten mit dem großen Messer.

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    1. Ich kann dir nur zustimmen. Ich kann fast nicht zusehen, wie manchmal bei den Kochsendungen mit Winzigmesser herum geschnippelt wird. Weil du sagst, dein Messer war enführt: Vor Jahren wurde uns mein schönes Küchenmesser am Campingplatz gestohlen. Da meinte unser Sohn, damals 4 Jahre alt: Nächstes Jahr nehmen wir das Messer immer mit ins Zelt beim schlafen gehen :)

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  2. Ich bin mit meinem neuen Messer absolut zufrieden

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  3. Sehr informativ, dazu passt auch mein Beitrag zu Küchenmesser. Ihr könnt ja mal vorbei schauen

    Liebe Grüße
    Florian

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