18.12.17

Emmer-Tagliatelle mit Räucherlachs und Cognac

Lachs ist eigentlich nicht so unseres. Aber neulich hat uns ein Freund einen selbst gewürzten und geräucherten Lachs geschenkt. So etwas kann man und darf man nicht verschmähen. Wunderbar gewürzt, mit einer sehr angenehmen Räuchernote wurde der Lachs zu einem wirklich guten Mittagessen verarbeitet.



Wie so oft fiel mir erst zum Schluss ein, dass wir dieses Gericht für das Netz fotografieren könnten. Leider habe ich deshalb keine Angaben. Dieses klassische Rezept könnt ihr jedoch überall nachlesen: Zum Beispiel hier und hier.  Die Nudeln sind aus Emmervollkornmehl und weißem Dinkelmehl im Verhältnis 1: 2.

Das Rezept ist auch denkbar einfach. Die Nudeln müssen nicht zwingend selbst gemacht werden. Für die Sauce habe ich den Lachs von der Haut in dünne Scheiben geschnitten, dann in Stücke. Eine kleine Schalotte hackte ich fein und dünstete sie in etwas Olivenöl an, dann goss ich reichlich Cognac in die Pfanne, ließ ihn ein wenig verdampfen, mit Betonung auf ein wenig, denn es soll noch reichlich vorhanden sein, dann rührte ich soviel Kochsahne unter, bis eine sämige Sauce entstanden war.

Mit Salz gewürzt wurde es schon so eine recht gschmackige Angelegenheit. In der Zwischenzeit kochte ich die Nudeln. Bevor ich die Nudeln in die Pfanne gab, rührte ich den Lachs ein. Er soll nicht zu lange der Hitze ausgesetzt sein, denn dann wird er trocken.

Auf dem Teller streuten wir uns Roten Pfeffer, der im Mörser zerstoßen wurde, über das Gericht. Das Grüne auf dem Foto ist nur aus stilistischen Gründen darauf gestreut worden. Es sind gemahlene Pistazien, welche von der Weihnachtsbäckerei herum standen.



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